Erste Beta der Lieferschwellenüberwachung

Meine Reise zur persönlichen Freiheit

Erste Beta der Lieferschwellenüberwachung

Toll dass du wieder auf mein Blog gefunden hast. Heute gibt es einen Blick in die erste Beta meiner automatischen Lieferschwellen-Überwachung. Diese bietet Sich auch an die Verpackungsverordnung VerpackV europaweit in den Griff zu bekommen. Wie das funktioniert erfährst du weiter unten. Zunächst möchte ich aber mit dem Wochenrückblick beginnen.

Amazon FBA

Der Umsatz in der ersten September-Woche konnte sich durchaus sehen lassen. Zwar war er nicht ganz so hoch wie in der Vorwoche, allerdings konnte ich schon an 4 von 7 Tagen einen Umsatz von >1000€ verbuchen. Das aktuelle Ziel heißt jetzt, einen kontinuierlichen Umsatz von min. 1000€/Tag zu generieren. Damit würde ich dann wieder die 30k€ im Monat erreichen, was ein schönes Polster für meine zukünftigen Ausgaben auf meinem Geschäftskonto bringen würde. Was ich damit dann anfange erfährst du später noch.

Chance: Haustiere

Da die Nummerierung meiner aktuellen Chancen für mich etwas verwirrend ist, lasse ich die Nummern einfach weg und mache die Zuordnung nur noch über die Beschreibung.

Bei dem Thema bin ich nun schon relativ weit gekommen. Zunächst wollte ich ja ein Private Label Produkt machen, aber als ich die Kosten und die Mindestabnahme gesehen habe, wurde mir das Projekt zu teuer. Alternativ habe ich dem Lieferanten vorgeschlagen, für ihn die Eigenmarken auf Amazon zu vertreiben. Das stieß dann tatsächlich auf fruchtbaren Boden. Einige klärende Telefonate und Mails später habe ich nun schon eine Liste mit möglichen Produkten für den Start bekommen. Insgesamt hat der Hersteller drei Eigenmarken, wovon eine bereits als Marke beim DPMA eingetragen ist. Mit dieser wollen wir nun starten und das Thema Amazon antesten. Verschickt werden die Artikel, wie auch schon bei meinem anderen Hersteller, direkt aus seinem Lager, sprich kein FBA.

Die vertraglichen Details müssen wir noch abklären, aber ich bin zuversichtlich dass das eine Win-Win-Situation für beide Seiten wird.

Ich denke im Moment ist das Thema Amazon bei vielen deutschen Herstellern, zwar auch schon durchgedrungen, jedoch wissen viele noch nicht wie sie das Thema angehen sollen. Es fehlen schlicht die Erfahrungen und Details zu dem großen Marktplatz. Und genau hier sehe ich große Chancen für FBA-Seller, die bereits über solch ein Wissen verfügen. Also einfach Augen aufhalten und regional nach Hidden Champions suchen, die zwar tolle Produkte anbieten, aber sich noch nicht an Amazon trauen.

Genau in diese Kerbe schlägt auch mein aktueller Lesestoff:

Die Zeit der Smarten Experten

Das Buch mit dem Titel ist nun das dritte in einer wirklich tollen Reihe von dem Solopreneur-Paar Conta Gromberg. Ich habe bereits die beiden Vorgänger Smart Business Concepts (Affiliate-Link) und Solopreneur (Affiliate-Link) regelrecht verschlungen. Daraus konnte ich schon sehr viel für mein Business mitnehmen und ich denke sie gehören auch zur absoluten Pflichtlektüre, für alle die sich mit dem Thema Solopreneur und neue Geschäftsmodelle beschäftigen.

Ich bin zwar erst bei Kapitel 2, eine ausführlichere Rezension folgt noch, sobald ich damit fertig bin, aber ich bin schon jetzt begeistert. Wie in den beiden Vorgängern auch, werden die aufgestellten Thesen an praxisnahen Beispielen sehr anschaulich erklärt. Dadurch bekommt man direkt Lust sie auch in die Tat umzusetzen. Anfangs war ich zwar etwas enttäuscht, da es das Buch nicht als eBook gibt, beim Lesen fällt aber auf, warum sich die Autoren so entschieden haben. Es sind sehr viele Grafiken enthalten, die das Lesen auf einem eBook-Reader sehr schwer machen würden. Ich habe den Kindle Piperwhite (Affilliate-Link) und möchte ihn nicht mehr missen, aber für solche Themen wie Tabellen und Grafiken ist ein normales Buch dann doch besser geeignet.

TIPP: Wenn du selbst auch bloggst, einen Newsletter hast oder sonst Content generierst, der Leute ansprichst, kannst du dir hier ein kostenloses Exemplar des Buches bestellen.

Geschäftskonto

Wohin geht mein Geld vom Geschäftskonto eigentlich? Und wie schaffe ich es möglichst viel davon als Geschäftsausgaben geltend zu machen?

Zum einen habe ich ja schon hier und hier darüber geschrieben. Damit schaffe ich es schon die Kindergarten-Beiträge als Geschäftsausgaben anzugeben, immerhin ca. 200€ im Monat.

Aber es geht noch besser. Wie hier schon kurz erwähnt, planen wir gerade unseren Hausbau. Dieses soll auf ein Grundstück kommen, auf dem bereits ein altes Haus steht und das wir zur Garage umbauen wollen. Eine Renovierung zum Wohnhaus ist unwirtschaftlich.

So das tolle ist jetzt, dass das Grundstück inkl. alles Gebäuden meiner Frau gehört, da sie es von ihren Eltern überschrieben bekommen hat. Dadurch kann ich nun das alte Haus wiederum von ihr mieten und die Kosten der Renovierung zur Lagerfläche als Geschäftsausgaben ansetzen. Das spart, grob gerechnet, 50% der Ausgaben für Material und Arbeitskosten. Zusätzlich kann ich die Fahrten zur Baustelle angeben.

Deswegen habe ich nun auch meine monatlichen Gehaltszahlungen auf mein privates Konto reduziert, da jeder Euro den ich mir privat auszahle etwa 2 Euro entspricht, die ich von dem Geschäftskonto ausgebe.

Lieferschwellenüberwachung

Meine erste Beta der automatischen Lieferschwellenüberwachung ist fertig. Diese läuft in Google Drive und holt sich automatisch aus der Amazon MWS API die Bestellungen. Vielen Dank nochmal an Martin Blöchinger, der mir freundlicher Weise seinen Code zur API-Anbindung per Google Apps Script bereitgestellt hat.

Was macht die Überwachung? Es holt sich die Bestellungen ab dem 01.01.2018 und speichert sie in ein Tabellenblatt. Anschließend wird per Pivot-Tabelle eine Zusammenfassung erstellt und die Umsätze der verschiedenen Zielländer summiert. Davon werden die Umsätze der B2B-Geschäfte abgezogen. Ganz hinten findet man die aktuellen Lieferschwellen der einzelnen Länder.

What Lieferschwelle?

Aber warum das ganze? Wenn man mit einem Service wie AmaInvoice seine Rechnungen erstellen lässt, hat man auch immer eine Übersicht der Lieferschwellen. Das ist wichtig, da man sich in den Ländern umsatzsteuerlich registrieren muss, in denen man die Grenze überschritten hat. Man kann in dem Beispiel sehen, dass das bei Österreich AT bald der Fall wäre. Da ich aber kein AmaInvoice nutze habe ich solch eine Übersicht nicht. Diese muss ich mir mühsam händisch erstellen, wie hier beschrieben.

Um das zu automatisieren, habe ich dieses Tool entwickelt. Ich konnte auch noch nichts vergleichbares finden, und mein Steuerberater scheint auch nicht wirklich in der Lage zu sein eine solche Auswertung zu fahren.

Zusätzlich ist es auch ein nützliches Tool um festzustellen, in welchen Ländern eine Registrierung für die VerpackV Sinn machen könnte. Warum das nicht in allen Lieferländern immer Sinn macht, erfährst du in diesem Beitrag.

Da es sich um eine sehr frühe Beta handelt, ich sie dir aber trotzdem zum Testen gerne bereitstellen würde, bitte ich dich, mir einfach eine Mail zu schicken, damit ich die Tester im Blick habe und Änderungen am Code schnell verteilen kann. Schreib mir einfach an: mail@tobiaswinter.info

 

So diese Woche war es wieder mal mehr aber ich hoffe der Inhalt war trotzdem interessant für dich.

 

2 Responses

  1. […] ich dank meines Tools zur Lieferschwellenüberwachung nun sofort sehe, in welchen Ländern es Sinn macht, sich für die […]

  2. […] bereits hier geschrieben, beschäftige ich mich zur Zeit mit der neuen Lektüre vom Solopreneuer-Paar Conta […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.